das ei
es flog ein vogel
zu seinem neste und
hoffte für sich nur das allerbeste
erblickte im nest ein kleines ei
und fragte sich, was das wohl sei
und wie er so schaute und überlegte
es sich von drinnen ganz arg bewegte
da klickte es, knackte und klopfte
der vogel nun doch noch hoffte
es schaute heraus
aus diesem ei
eins-zwei-drei
ein kleiner
rabe
als gabe
er reckte und streckte seine flügel
und schaute von diesem hügel
dann erhob er sich zum schluß
und winkte mit einem gruß

tiger
zarte
pfoten
kuschliges fell
ohren zucken
seichtes
schnurren
lieblich und weich
streichst um meine beine
mein leben wird
reich

zweierlei (schneckengedicht)
da rücken zwei aneinander
der weg liegt dicht beeinander
und so ziehen sie dicht zueinander
um sich zu spüren
~ haus an haus ~
gefunden
um sich zu verführen
und sich zu berühren
geniessen ab jetzt einander
stehen ein ~ füreinander ~
und ziehen weiter in liebe miteinander

suche
wie eine biene
fliege ich von blütenkelch
zu blütenkelch auf der suche
nach dem besten nektar
und plötzlich
bin ich
an dir
kleben geblieben

glück
wie ein
kleiner frosch
hüpfst du mir in die arme
bin ich glücklich
über diesen
moment
der
freude
über
mein kind

schneckenhaus
du
schleimer
sagte ich zu der
kleinen schnecke
die sich daraufhin
schmollend
in ihr haus
verzog


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